Die erste Ausstellung

wird  im Herbst, zu Beginn der dunklen Jahreszeit, im Haus Kükelhaus im Bergenthalpark in Soest,   vom 29. September bis einschließlich zum 18. November 2018 stattfinden.

Haus_KükelhausFoto von Norbert C. Korte

Christiane Kling – Hugo Kükelhaus
Seid Kindertagen kenne und liebe ich den Träumling und seine Geschichten, gezeichnet und geschrieben von Hugo Kükelhaus.

Während meines Studiums arbeitete ich in einem autonomen Seminar zum Thema „Design und Ethik“. Hier begegnete mir die Gedankenwelt von Hugo Kükelhaus zum zweiten mal. Seine Bücher „Mit den Sinnen leben“, „Dennoch Heute“ und „ Urzahl und Gebärde“ gaben mir grundlegende Anregungen, mich mit Raum- und Sinneswahrnehmungen auseinanderzusetzen und daraus Gestaltungsideen zu entwickeln. Unter anderem entstanden die ersten Formexperimente von bewegten Lichtspiralen in dieser Zeit. Deshalb ist es mir eine besondere Freude, mein Lichtboot zu Beginn seiner Reise, als erstes im Haus Kükelhaus zeigen zu können. Der Ort, an dem der Künstler Handwerker und Denker Hugo Kükelhaus Jahrzehnte lebte und arbeitete.

https://hugo-kuekelhaus.de/website/index.php/de/

Da dies die dritte inhaltliche Begegnung mit Hugo Kükelhaus sein wird und bekanntlich alle guten Dinge Drei sind (Drei=Dreh) , entspricht dieses Zusammenfinden der schönen Wirbellinie, der SPIRALE.

Die SPIRALE-Innere  Welten  Äußere Welten   auf Youtube, von innerworldsmovie

Probefahrt

Probefahrt im heimatlichen Hafen mit den ersten Programmierungen.

Einige Videosequenzen sind in diesem Video aus  Gründen der Bildqualität als liegende Hochformate abgebildet. Musik: WELTRAUM – Aufnahme von 2005

Atelier

Am 27. April 2018, ein erster offizieller Besuch der Mitglieder vom Kulturparlament im Atelier , Künstlerhaus am Teinenkamp 43,  in 59494 Soest.

Fotos von Pepi Pape

In Prozess

Die Installation  im Aufbau.

Elektronik

Lichtboot-Atmos-TechnikInbetriebnahme des Lichtbootes

ein erster bewegter Eindruck

der Schiffsbug in Funktion – noch als provisorischer Aufbau und ohne Programmierung

Sounds mit verfremdeten Arbeitsgeräuschen aus dem Herstellungsprozess

Konstruktion

Lichtboot-Atmos-KonstruktionAllmählich kommen die einzelnen Teile zusammen.

Die ersten Förderer

Hugo Kükelhaus Gesellschaft

Nachdem das Kulturparlament Soest Anfang 2017 beschlossen hatte, die Installation von Christiane Kling als eines von zwei Förderprojekten im laufenden Jahr zu unterstützen, ging der Vorstand des Parlaments auf die Hugo Kükelhaus Gesellschaft e.V. zu und fragte nach der Möglichkeit einer flankierenden finanziellen Unterstützung für dieses ja vor allem durch Kükelhaus angeregte und inspirierte Projekt. Um es auf den Weg bringen zu können, belief sich die Schätzung des erforderlichen Finanzvolumens auf gut 7 – 8.000 Euro. Das Kulturparlament selbst konnte dafür im Rahmen seiner jährlichen Projektförderung 2.500, – Euro zur Verfügung stellen.

Da die überreichte Ideenskizze von Christiane Kling sehr ansprechend war und es die vielfältigen Bezüge zu Kükelhaus gab, wurde die Künstlerin Anfang April zur Vorstandssitzung eingeladen, zu der sie dann ein Modell ihrer geplanten Installation mitbrachte. Auch war Christiane Kling in der Gesellschaft bereits vom Namen her bekannt, hatte sie doch schon 1997 für das Architektursymposion in Soest zu Hugo Kükelhaus einen Beitrag für die Tagungsdokumentation mit ihrem Entwurf für eine „lebendige Wand“ beigesteuert.

Das in der Sitzung anhand des Modells vorgestellte Konzept überzeugte die anwesenden Vorstands- und Beiratsmitglieder auf Anhieb. Die Anwesenden waren sich schnell einig, das Projekt zu unterstützen und der Vorstand beschloss einstimmig, die Installation von Christiane Kling mit 3.000,– € zu unterstützen, vor allem, da das Projekt sehr im Sinne von Hugo Kükelhaus ist, vereint es doch gleichzeitig mehrere für Kükelhaus zentrale Themen. Zum Einen ist da die Spirale sowohl als universelles Phänomen und Urform in der Natur als auch als Motiv und Gleichnis in der Kultur. Zum Anderen bezieht die Installation die Gedanken von Kükelhaus zur Raumwirkung von Licht als räumlich bewegtes Wechselspiel von Hell und Dunkel mit ein. Darüber hinaus beeindruckten die sinnliche Qualität und die meditative Dimension der Installation, kurzum ein gelungenes Beispiel für die Umsetzung Kükelhausscher Ideen und Gedanken in einem eigenständigen Kunstprojekt.

Jürgen Münch (erster Vorsitzender)

 

C.Kling-Vergabesitzung       Vergabesitzung – Foto von Pepi Pape

 

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